Kreistagsfraktion

Der Vorstand der CDU-Kreistagsfraktion 2021/2026: V.l.n.r.: Ulf Thiele MdL, Hedwig Pruin, Dieter Baumann ()stellv. Vorsitzende), Grietje Oldigs-Nannen (Fraktionsvorsitzende), Hildegard Hinderks (Geschäftsführerin)
Der Vorstand der CDU-Kreistagsfraktion 2021/2026: V.l.n.r.: Ulf Thiele MdL, Hedwig Pruin, Dieter Baumann ()stellv. Vorsitzende), Grietje Oldigs-Nannen (Fraktionsvorsitzende), Hildegard Hinderks (Geschäftsführerin)

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die CDU-Fraktion im Leeraner Kreistag legt Wert darauf, Sie aktuell und umfassend über ihre Tätigkeit zu informieren.

Daher können Sie unsere Pressemitteilungen hier aktuell lesen.

 

Wir verstehen uns auch als Service-Partner aller Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Leer. Wenn Sie unsere Hilfe benötigen, sprechen Sie uns gerne an. Die Kontaktdaten unserer Kreistagsabgeordneten sehen Sie hier Wir alle helfen gerne. Für Kritik und Anregungen sind wir Ihnen ebenso dankbar. Sie erreichen uns am besten per e-Mail über kreistagsfraktion@cdu-leer.de.

 

Herzliche Grüße

 

Ihre

 

Grietje Oldigs-Nannen

Fraktionsvorsitzende

 


Aktuelle Pressemitteilungen, Anträge und Initiativen:

Pressemitteilung v. 31.3.2021: 

 

CDU-Kreistagsfraktion hat ihr Ziel erreicht:

Oberschule Uplengen erhält endlich Neubau und wird saniert

 

Die Oberschule Uplengen soll in den kommenden Jahren am Standort Höststraße einen Neubau erhalten, umfangreich saniert und fit für die Zukunft gemacht werden. Eine Brutto-Investitionssumme von über 13 Millionen Euro ist derzeit geplant. Mit dem Neubau trägt der Landkreis Leer als Schulträger den steigenden Schülerzahlen, dem technischen Profil und dem wachsenden Gymnasialzweig Rechnung.

 

Was genau hier passieren soll, darüber hat sich die CDU-Kreistagsfraktion jetzt einen Überblick verschafft. Bei einer Führung erläuterte Konrektor Klaas Krieger den Fraktionsmitgliedern die Situation vor Ort. Künftig soll die Oberschule nur noch an der Höststraße beheimatet sein und der Außenstandort am Alten Postweg geschlossen werden. Jens Lüning vom Gebäudemanagement des Landkreises Leer stellte die Umbau- und Erweiterungspläne vor. „Die Maßnahme ist Teil des Schulsanierungskonzeptes für alle Schulen des Landkreises Leer. Die Oberschule Uplengen steht dabei auf der Prioritätenliste. Wie freuen uns, dass der Schulkomplex endlich den Bedürfnissen angepasst wird“, so Grietje Oldigs-Nannen, Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion. Ulf Thiele, der sich seit Jahren für die Ein-Standort-Lösung und den Neubau eingesetzt hatte, lobte Konrektor Klaas Krieger und ergänzte vor Ort: „Die Oberschule Uplengen hat eine tolle Entwicklung genommen. Sie ist inzwischen mehrfach ausgezeichnete MINT-Schule und hat den gymnasialen Zweig erfolgreich etabliert. Es ist ein toller Erfolg vor allem des engagierten Kollegiums und der Schule, dass der Neu- und Umbau jetzt kommt. Das ist die Basis für eine dauerhaft positive Entwicklung.“

Die CDU hatte 2018 die Oberschule Uplengen bereits einmal besucht. Im Rahmen einer Besuchsserie waren die Fraktionsmitglieder an insgesamt acht der landkreiseignen Schulen, um sich ein Bild von den jeweiligen Zuständen und dem Sanierungsbedarf zu machen. Neben einem Modernisierungsstau hatten sie die teilweise desaströsen Verhältnissen bemängelt. Auf Initiative der CDU war schließlich ein Schulsanierungsprogramm entwickelt worden, das mit über 36 Millionen Euro innerhalb von zehn Jahren zur Sanierung aller Schulen im Landkreis Leer führen soll.

Pressemitteilung v. 14.3.2022

 

Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion auf Borkum

 

Borkum/Leer. Nach längerer Corona-bedingter Pause führte die CDU-Kreistagsfraktion an diesem Wochenende wieder eine Klausurtagung auf Borkum durch. Schwerpunkt war neben Gesprächen mit Vertretern der Verwaltung, der Borkumer CDU sowie weiteren Institutionen die Termin- und Themenplanung für die Fraktionsarbeit in der neuen Wahlperiode des Kreistages.

„Die Insel hat sich seit unserem letzten Besuch an vielen Stellen verändert, stellte Fraktionsvorsitzende Grietje Oldigs-Nannen nach einer Radtour um die Insel fest. „Die nicht beeinflussbare Verschiebung der Strandflächen führt zu einer erheblichen Veränderung der touristischen Nutzung der Strände. Dies erfordert erhebliche neue Infrastrukturmaßnahmen, die finanziell begleitet werden müssen. Auffällig ist dies insbesondere am Südstrand. Hier muss die Erreichbarkeit gewährleistet sein“. Die CDU-Kreistagsfraktion fordert darüber hinaus eine weitere finanzielle Unterstützung der Insel für die Beseitigung der Folgen von Dünenabbrüchen und Überschwemmungen. Durch die letzten Stürme wurden an einzelnen Stellen Schutzdünen abgetragen. 

Nationalpark-Ranger Simon Potthast hatte den Kreistagsmitgliedern zuvor am Tüskendöörsee die Aufgaben der Ranger und Bedeutung der Insel Borkum und des Wattenmeeres für Zug- und Brutvögel vorgestellt. Die Gründung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer vor über 30 Jahren habe einen messbar positiven Effekt für den Schutz der Vögel gehabt.

Bürgermeister Jürgen Akkermann erläuterte den Christdemokraten bei einem Empfang  im Rathaus die aktuellen Herausforderungen für die Insel.

 


Pressemitteilung vom 07.02.2022

 

CDU-Kreistagsfraktion: Klarheit zu Traditionsfeuern an Ostern schaffen!

 

In weniger als zehn Wochen ist Ostern. Ob im Landkreis Leer in diesem Jahr endlich wieder die traditionellen Osterfeuer abgebrannt werden dürfen, ist noch ungewiss.

Die CDU-Kreistagsfraktion Leer hatte bereits im Dezember eine entsprechende Anfrage im Ausschuss für Kreisentwicklung, Umwelt, Natur, Verkehr und Klima gestellt. Am Rande der Sitzung des Kreisausschusses am vergangenen Freitag hat CDU-Kreisausschussmitglied Ulf Thiele MdL Landrat Matthias Groote erneut um eine Entscheidung gebeten. „Nach dem Konflikt im Jahr 2021 um das Verbot des Landkreises zum Abbrennen der Traditionsfeuer möchten wir jetzt Planungssicherheit für die Bevölkerung. Die Landwirte und Vereine müssen jetzt planen können, was sie mit dem Strauchschnitt machen, der insbesondere bei der Pflege der Wallhecken anfällt“, sagt Ulf Thiele.

Im Jahr 2021 war es zu einem offenen Streit zwischen dem Landtagsabgeordneten und der Kreisverwaltung zu dem Thema gekommen. Zuvor hatte die Regierungssprecherin der Niedersächsischen Staatskanzlei erklärt, dass die Traditionsfeuer unter Einhaltung der Corona-Auflagen zulässig seien. Die Landkreise Aurich und Wittmund hatten dies daraufhin zugelassen, während der Landkreis Leer auf einem Verbot bestand, ohne dies allerdings in einer Allgemeinverfügung festzulegen.

„Eine solche Situation darf in diesem Jahr nicht erneut entstehen“, begründete Ulf Thiele die Initiative der CDU-Kreistagsfraktion. Die Kreisverwaltung sollte schnellstmöglich Klarheit schaffen, dass die Traditionsfeuer abgebrannt werden dürfen und die Bedingungen dafür, im Rahmen der Warnstufen 2 bzw. 3 der Corona-Verordnung des Landes, festlegen. Dann können die Veranstalter entsprechende Abstands- und Hygienemaßnahmen ausarbeitet und die Traditionsfeuer organisieren“, so Ulf Thiele abschließend in einer Mitteilung der CDU-Kreistagsfraktion.

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CDU-Kreistagsfraktion 02.02.2022

 

 

Rückblick 2021 und Ausblick auf das Jahr 2022

2021 war ein intensives und bewegendes Jahr mit Bundestags- und Kommunalwahlen. Aber auch ein Jahr, in dem die Pandemie unser Leben weiterhin grundlegend veränderte. Auch in der Politik war zeitweise Kreativität gefragt, um Parteiarbeit möglich zu machen.

Die Coronakrise habe auch inhaltlich manch Sitzung der CDU-Kreistagsfraktion bestimmt und ein schnelles Handeln gefordert. „Gleich in der konstituierenden Kreistagssitzung der neuen Wahlperiode haben wir erfolgreich einen Dringlichkeitsantrag gestellt, um das Angebot an Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen sowie an flächendeckende Coronatests zu erhöhen“, berichtet Grietje Oldigs-Nannen. Die Leeranerin ist neue Vorsitzende der CDU-Kreistags-fraktion. Dieter Baumann hatte nach 25 Jahren Fraktions-vorsitz auf eine erneute Kandidatur verzichtet und ist jetzt Stellvertreter.

 

Neben Schutzmaßnahmen vor Infektion sei den Christ-demokraten der persönliche Kontakt zu von der Pandemie besonders betroffenen Branchen wichtig. Mitte 2021 startete deswegen die digitale Veranstaltungsreihe „Feierabendgespräche“. „Fraktionsvertreter haben sich mit Gesprächspartnern aus verschiedenen Berufsgruppen, Vereinen und Verbänden in einer Videokonferenz getroffen, um sich auszutauschen und Problemlösungen in schwierigen Zeiten anzubieten. Dazu gehörten Vertreter aus Gastronomie- und Hotelgewerbe, Schulen, Einzelhandel und Handwerk“, so die Fraktionsvorsitzende.

 

In der Pandemie verschlechtert habe sich leider weiterhin das Schwimmvermögen von Schulkindern. „Bereits vor Corona waren zwei Drittel der Fünftklässler keine sicheren Schwimmer. Durch den Wegfall von Schwimmunterricht hat sich die Lage verschärft. Wir brauchen dringend ein Schwimmausbildungskonzept, um dem entgegenzuwirken“, ärgert sich Dieter Baumann, der seit Jahren auf dieses Defizit aufmerksam macht. Die CDU wird das Thema auf die Tagesordnung des Schulausschusses setzen.

 

Sanierung der Schulen

Am Ball bleibe die Fraktion auch bei der Umsetzung des Schul-Sanierungsprogramms. Auf Initiative der CDU war ein Programm entwickelt worden, das mit über 36 Millionen Euro innerhalb von zehn Jahren zur Sanierung aller kreiseigenen Schulen führen soll. „Wir beobachten die Umsetzung genau. Sobald uns Probleme oder Verzögerungen gemeldet werden, mahnen wir diese an und fordern Berichterstattung“, so Oldigs-Nannen. Auch die Digitalisierung an Schulen müsse unbedingt vorankommen und habe Priorität.

 

Ein Augenmerk auf Gesundheit und Pflege

Die Versorgung mit niedergelassenen Ärzten bedarf laut CDU einer deutlichen Verbesserung, insbesondere in den ländlichen Gemeinden des Kreises. Vorhandene Lücken im medizinischen Angebot müssen geschlossen werden. Dabei sei die Einteilung des Landkreises in zwei Versorgungsbereiche nicht akzeptabel. „Die Stadt Leer, mit einer Versorgungsquote von fast 145 Prozent, zählt zum nördlichen Bereich. Darunter leiden die ländlichen Regionen, in denen Hausärzte faktisch fehlen. Wenn zwei Versorgungsbereiche gewünscht werden, dann sollten die Stadt Leer und der restliche Landkreis getrennt werden“, fordert Grietje Oldigs-Nannen.

 

Landwirtschaft muss Zukunft haben

Angesichts der Existenzbedrohungen vieler Betriebe durch die derzeitige Marktlage sind die Belastungen der Landwirte durch Bürokratie und Naturschutz schon unerträglich. Ohne Einvernehme mit der Landwirtschaft werde die CDU weiteren Belastungen nicht zustimmen. „Unsere Hartnäckigkeit hat sich bei der Unterschutzstellung des Fehntjer Tiefs ausgezahlt. Rund 340 Hektar sollen jetzt als Landschaftsschutzgebiet und nur noch 320 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden. Den Landwirten ist wenigstens teilweise geholfen. Dieses Ziel haben wir erreicht“, so Dieter Baumann.

 

Ehre dem Ehrenamt

Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer würden die Angebote insbesondere im sozialen Bereich nicht leistbar sein. Die CDU will das Ehrenamt über die von ihr initiierte Vergabe der Blinkfüür-Auszeichnung hinaus stärken, indem der Landkreis sich für attraktive Angebote für Inhaber von Ehrenamtskarten einsetzt. Zudem habe die Fraktion bereits einen Antrag auf Verlängerung der Führerscheinförderung für Feuerwehrnachwuchskräfte bis 2026 gestellt. Das Förderprogramm gibt es auf Initiative der CDU im Landkreis Leer seit 2016.

 

Weitere Ziele der CDU

-          Umsetzung des bereits beschlossenen Radwegekonzeptes

-          Ausbau und Modernisierung des Sirenennetzes

-          Bürgerfreundliche Verwaltung und Einrichtung einer Beschwerdestelle

-          Unterstützung der Kommunen bei der Einrichtung und Erhaltung von Betreuungsplätzen für Kinder

-          Abbau von bürokratischen Hemmnissen, um den Bedarf an Wohnraum zu decken

 

-          Komplettierung des Breitbandausbaus

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CDU-Kreistagsfraktion 28.1.2022:

CDU-Kreistagsfraktion will leerstehende Häuser aus dem Dornröschenschlaf wecken

Wirtschaftsausschuss soll über Sachstand zur Übernahme der Liegenschaften Ubbo-Emmius-Straße beraten

 LEER. Seit vielen Jahren beabsichtigt der Landkreis Leer, Wohn- und Geschäftshäuser an der Ubbo-Emmius-Straße zu übernehmen. Die Planungen laufen seit 2014. Der Ankauf wurde im Juni 2016 einstimmig beschlossen. Doch passiert ist (fast) nichts. Die CDU-Kreistagsfraktion will dies ändern und fragt: Was ist aus den Plänen geworden?

 

Bei den Häusern handelt es sich um die Gebäude mit den Hausnummern 11, 13, 15 und 17. Lediglich bei der Liegenschaft 19/21 ist ein Kauf bisher erfolgt. Diese wurde ertüchtigt und vermietet. Die sofortige Nutzung war eines der damaligen Kaufargumente.

 

Der ursprüngliche Plan habe vorgesehen, die Objekte für den Wohnungsmarkt zugänglich zu machen, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU. Insbesondere studentisches Wohnen sollte damit ermöglicht werden. Damit könnte der Hochschulstandort Leer gestärkt und die Attraktivität für Studierende erhöht werden.

 Das ist bislang nicht passiert: „Vier der fünf Gebäude stehen seit Jahren leer und liegen im Dornröschenschlaf. Das ist nicht erklärbar,“ stellt Melanie Nonte, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Handwerk, Tourismus und Digitalisierung, fest. „Wir wollen Klarheit zur Zukunft der Gebäude. Es braucht ein Nutzungskonzept. Leerstand können wir uns in Zeiten von anhaltender Wohnungsnot in Leer nicht leisten! Deshalb haben wir den Tagesordnungspunkt für die nächste Ausschusssitzung beantragt.“

 

Die CDU-Fraktion spricht sich dafür aus, dass endlich konkrete Planungen aufgenommen werden. Auch der drohende Verfall der Häuser durch Leerstand, laufende Unterhaltungskosten und zusätzlich entgangene Mieteinnahmen sprechen für ein schnelles Handeln. Zudem würde sich eine Aufwertung des Quartiers in exponierter Lage ergeben und der Hochschulstandort hätte mehr Planungssicherheit, so CDU-Kreisvorsitzende Nonte.

 

„Verantwortungsbewusster und wirtschaftlicher Umgang mit dem Kapital der Bürgerinnen und Bürger hat für uns als CDU-Kreistagsfraktion oberste Priorität. Die Erstellung eines Nutzungskonzeptes käme dieser Verantwortung nach.“

 

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KTF-2021-11-08 - Ausschusssitzungen erst
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Pressemitteilung vom  8.11.2021:

 

Ausschusssitzungen erst ab 17 Uhr: CDU will Mitarbeit und Teilnahme an kommunalen Parlamenten attraktiver machen

 

Die Sitzungen des Kreistages Leer und auch die Sitzungen der Ausschüsse sind - bis auf den Personalausschuss - grundsätzlich öffentlich. Somit können interessierte Bürgerinnen und Bürger daran teilnehmen und bekommen Einblicke in politische Debatten sowie demokratische Prozesse. Doch was theoretisch gut klingt, ist in der Praxis nicht immer umsetzbar, da ein Großteil der Veranstaltungen bereits nachmittags stattfindet.

 

Die CDU-Kreistagsfraktion hat für die Kreistagssitzung am 19. November eine Ergänzung der Geschäftsordnung beantragt. Demnach sollen künftig alle Ausschusssitzungen und die jeweiligen Kreistagssitzungen nicht vor 17 Uhr stattfinden. „Die bisherigen Termine um 15 Uhr sind Arbeitnehmer, aber auch Arbeitgeber unfreundlich. Berufstätigen ist es kaum möglich, regelmäßig an diesen Sitzungen teilzunehmen“, erklärt Ulf-Fabian Heinrichsdorff. Er hatte die Verlegung auf eine spätere Uhrzeit in der CDU-Fraktion angeregt und auch bereits mit den anderen Fraktionen sowie Gruppen gesprochen. Durch eine spätere Terminierung werde die Parlamentsarbeit einer größeren Bevölkerungsgruppe zugänglich und transparenter.

 

 

Aber auch allen Kreistagsmitgliedern müsse die Teilhabe an den Veranstaltungen offenstehen, ohne dass ihre berufliche Arbeit darunter leide, ohne dass Arbeitgeber auf ihre Mitarbeiter verzichten müssten. „Wenn wir Kommunalparlamente haben wollen, in denen alle Bevölkerungsgruppen vertreten sind, sollte sich der Landkreis Leer den Bedürfnissen dieser Bevölkerungsgruppen stellen. Eine Anpassung der Sitzungszeiten ist insoweit vorzunehmen, um auch Berufstätigen die Mitarbeit zu ermöglichen“, so Grietje Oldigs-Nannen, Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion.


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KTF-2021-10-28 - Am 29. Oktober ist Welt
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Pressemitteilung vom 28.10.2021

 

Am 29. Oktober ist Welt-Schlaganfall-Tag:

Entscheidung über Stroke Unit am Klinikum Leer längst überfällig

 

„Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall – das sofortige Handeln kann lebenswichtig sein und helfen, bleibende Behinderungen zu vermeiden.“ Den Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober nehmen Experten zum Anlass, das öffentliche Bewusstsein für die Erkrankung zu schärfen und auf die Notwendigkeit der raschen Hilfe bei einem Schlaganfall hinzuweisen.

 

Die Leeraner Kreis-CDU sieht damit erneut ihre Forderung nach einer Notfallstation für Schlaganfallpatienten am Klinikum Leer von Spezialisten bestätigt. „Rasche Hilfe ist das, was zählt“, sagt Dieter Baumann, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Bislang müssen Betroffene aus dem Landkreis Leer in die Krankenhäuser nach Emden oder Westerstede gefahren werden. Das kostet wertvolle Zeit.

 

Seit Jahren macht sich die CDU deshalb für eine Notfallstation am Klinikum und damit für eine bestmögliche Notfallversorgung für Schlaganfallpatienten im Landkreis Leer stark. Die Entscheidung der Verantwortlichen, im Klinikum eine Stroke Unit einzurichten, werde aber immer wieder hinausgezögert, beklagt die Fraktionsvorsitzende Grietje Oldigs-Nannen.

 

Um den Druck auf die Entscheidungsträger zu erhöhen, hatte die Kreis-CDU 2020 eine großangelegte Unterschriftaktion auf die Beine gestellt und fast 5000 Unterschriften nach Hannover gebracht. Eine angekündigte Entscheidung blieb erneut aus. „Wieder ein leeres Versprechen“, kritisieren Oldigs-Nannen und Baumann. Weiter sagt er: „Wir werden uns trotzdem unbeirrt dafür einsetzen, dass neurologische Notfallpatienten aus dem Landkreis nicht noch länger in die Krankenhäuser nach Emden oder Westerstede gefahren werden müssen.“

 

Jährlich, so wird zum Welt-Schlaganfall informiert, erleiden allein in Deutschland rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Nach Krebs und Herzerkrankungen ist er hierzulande die dritthäufigste Todesursache.

 

Vor allem für Patienten aus dem Rheiderland, der Stadt Leer, dem Oberledingerland und Moormerland würde sich die Zeit im Rettungswagen deutlich verkürzen. Von Veenhusen aus beträgt die Transportzeit zur Stroke Unit nach Emden 22 Minuten, nach Westerstede 23 Minuten. Nach Leer würde die Fahrt gerade nur 13 Minuten betragen. Auch für Patienten aus der Stadt Leer gebe es deutliche Vorteile. Die Transportzeit nach Emden dauert 28 Minuten und nach Westerstede 27 Minuten. Die Fahrt zum Klinikum Leer würde im Schnitt sechs Minuten betragen.


Pressemitteilung vom 26.9.2021:

 

CDU-Kreistagsfraktion 2021/2026 unter neuer Führung

Grietje Oldigs-Nannen übernimmt Vorsitz der neuen Fraktion

 

Leer. Die neue CDU-Kreistagsfraktion hat sich nach der Kommunalwahl am 12. September konstituiert. Zur Fraktionsvorsitzenden wurde Grietje Oldigs-Nannen aus Leer gewählt. Die 44 jährige Rechtsanwältin gehört dem Kreistag seit 2001 an. Als Stellvertretende Vorsitzende stehen ihr im Fraktionsvorstand Dieter Baumann (Moormerland), Hedwig Pruin (Westoverledingen) und Ulf Thiele MdL (Filsum) zur Seite. Die Fraktionsgeschäfts-führung übernimmt Hildegard Hinderks (Weener). Die Hälfte der Mitglieder der neuen Fraktion ist neu im Kreistag. Mit einem Frauenanteil von 45% und einer deutlichen Verjüngung ist ein Generationswechsel eingeleitet.

 


 CDU-Kreistagsfraktion Leer 4.5.2021:

 

CDU zur Meyer Werft: Guten Beitrag zur Corona-Bekämpfung geleistet

Werksärzte wollen Impfung so schnell wie möglich und stehen bereit

Papenburg. Noch vor wenigen Wochen stand die Inzidenzquote im südlichen Landkreis Leer weit über 100. Westoverledingen stellte einen Hotspot dar. Die CDU-Kreistagsfraktion nahm diese Situation zum Anlass, einen Besuchstermin bei der Meyer Werft zu vereinbaren, um die Lage der auf der Werft Beschäftigten zu besprechen. Nach dem Besuch stellte CDU-Fraktionsvorsitzender Dieter Baumann fest: „Die Meyer Werft hat einen sehr guten Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet. Wir sind beeindruckt.“

 

Die Teststrategie der Werft wurde den CDU-Besuchern von Betriebsarzt Dr. Oliver Schad und dem Leiter des Bereiches Sicherheit Florian Legleitner im Testzentrum vorgestellt. Jedem Mitarbeiten stehen pro Arbeitswoche drei Selbsttests zur Verfügung. Zudem werden alle Menschen auf dem Werftgelände verpflichtend getestet. Nach Angaben des Unternehmens werden so wöchentlich 3.500 Schnelltests vor Ort und 13.500 Selbsttestungen erreicht. Zum Pandemiekonzept des Unternehmens gehören auch feste Arbeitsgruppe auf der Werft, um eine potentielle Ansteckung zu begrenzen, und das Homeoffice-Angebot für rund 1.000 Mitarbeiter.

 

Die CDU-Gruppe, zu der neben Dieter Baumann auch Hedwig Pruin aus Westoverledingen, Gerhard Janßen aus Bunde und Hans-Dieter Weichers aus Westoverledingen gehörten, diskutierte anschließend mit Werft-Chef Bernard Meyer, Manager Jochen Zerrahn und dem Mitglied der Geschäftsleitung Paul Bloem die Bedeutung der Meyer Werft als größten Arbeitgeber in einer unverschuldeten Krisensituation und die Wirkung eines so großen Industriekomplexes auf das Corona-Geschehen im Umfeld.

 

Das Unternehmen kann nachweisen, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen den hohen Inzidenzwerten in Papenburg und Umgebung gibt. Die Ansteckungen hatte es bis auf eine Situation in einem Teilbetrieb nicht gegeben. Es gebe keine Auffälligkeiten im Testergebnis. Infektionen seien von außen in die Werft hineingetragen worden und mutmaßlich überwiegend im häuslichen Bereich erfolgt.

 

Hedwig Pruin hatte vor wenigen Wochen das Verhalten von Mitarbeitern von Werksvertragsunternehmen in Westoverledingen kritisiert. In den Gemeinschaftsunterkünften und auf dem Transportweg (Bullis) von den Unterkünften zur Werft werde zu lasch mit den Vorschriften umgegangen. Hedwig Pruin berichtete, dass die Corona-Vorschriften mittlerweile wesentlich besser eingehalten würden. Inzwischen sind auch die Inzidenzwerte in Papenburg und im südlichen Landkreis Leer drastisch gesunken.

 

Die Geschäftsführung der Meyer Werft betonte, dass die Betriebsärzte sehr gerne an den Impfungen beteiligt werden möchten. „Wir stehen bereit, sofort mit den Impfungen unserer Belegschaft zu beginnen, sobald wir auf unseren Antrag dazu von der Landesregierung grünes Licht bekommen.“

 

CDU-Kreistagsfraktion, 29.3.2021:

 

CDU: Jetzt hart durchgreifen

 

Westoverledingen. Die CDU-Kreistagsfraktion fordert angesichts der sehr hohen Zahl der Infizierten in Westoverledingen Reaktionen der Behörden.

 

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag, Hedwig Pruin, hat im Kreisausschuss die Situation in Westoverledingen mit deutlichen Worten geschildert und ein Eingreifen von Kreis und Gemeinde gefordert.

Pruin: „Die Bevölkerung ist aufgebracht von der Tatsache, dass Arbeiter der Meyer-Werft, die teilweise in Sammelunterkünften leben und täglich mit Bussen mit nicht immer ausreichenden Corona-Schutzmaßnahmen zur Meyer-Werft und zurück gefahren werden.“ Es sei völlig unverständlich, dass die vorgesehene Schließung der Werft für 14 Tage wieder aufgehoben wurde.

 

Laut Fraktionsvorsitzendem Dieter Baumann fordert die CDU nicht nur eindeutige und erfolgversprechende Maßnahmen der Meyer-Werft, sondern auch ein hartes Durchgreifen der Behörden bei den Gemeinschaftsunterkünften und dem Transport der Beschäftigten. Dabei solle die Gemeinde auch Unterstützung von den Landkreis-Behörden erhalten.

 

Hedwig Pruin: „Die Lage in Westoverledingen ist explosiv. Die Bevölkerung erwartet, dass gehandelt wird – sofort.“

Die CDU fordert eine Strategie der Kreisverwaltung zur Eindämmung des Geschehens im Hotspot Westoverledingen. Dazu gehören neben mehr Kontrollen und einer lokalen Teststation auch nächtliche Ausgangssperren.

Der Landkreis dürfe in dieser Situation die Gemeinde nicht alleine lassen.

CDU-Kreistagsfraktion, 18.3.2021:

 

Dieter Baumann: Ministerpräsident Weil soll Inseln öffnen

 

Leer. Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Dieter Baumann, hat in einem Brief Ministerpräsident Weil aufgefordert, für die Öffnung der ostfriesischen Inseln zu sorgen. Baumann: „Ministerpräsident Weil kritisiert, dass Mallorca wieder für den Tourismus geöffnet ist und nicht Borkum. Dann soll er doch handeln und die ostfriesischen Inseln wieder für den Fremdenverkehr öffnen. Nur schimpfen bringt uns nichts.“

 

Wie die CDU-Kreistagsfraktion mitteilt, will sie die Ungleichbehandlung verschiedener Tourismusgebiete nicht akzeptieren.

Wenn Mallorca und evtl. auch die Tourismusgebiete in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern öffnen und die Ostfriesischen Inseln geschlossen bleiben, sei dies eine Wettbewerbsverzerrung, die nicht hinzunehmen sei. Der Borkumer CDU-Kreistagsabgeordnete Gerhard Begemann betont, dass fast alle Betriebe auf Borkum erheblich unter dem Tourismus-Verbot leiden. Baumann und Begemann fordern von Ministerpräsident Weil, sich in dem Bund-Länder-Gespräch am Montag für die Öffnung des Fremdenverkehrs einzusetzen. Die CDU betont, dass die Inzidenzwerte auf allen ostfriesischen Inseln äußerst niedrig sind, insbesondere unter dem von Mallorca.

 

Ein Tagebuch für die Gesundheit: CDU-Kreistagsfraktion bietet Corona-Kontakt-Tagebuch zum Ausdrucken an

 

Mit wem habe ich mich vergangene Woche getroffen? Waren wir drinnen oder draußen und haben wir einen Mundschutz getragen? Ein Kontakt-Tagebuch kann helfen, diese Fragen schnell zu beantworten und Infektionsketten nachzuvollziehen. Die CDU-Kreistagsfraktion Leer bietet jetzt eine Vorlage für ein Corona-Kontakt-Tagebuch zum Ausdrucken an.

Kontakt-Tagebücher sollen bei der schnellen und effektiven Ermittlung von Kontaktpersonen von Infizierten helfen. Diese können dann zügig informiert und wenn erforderlich, in Quarantäne geschickt werden. Auch der Landkreis Leer hat kürzlich das Führen eines Kontakt-Tagebuches empfohlen.

 

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Ein Tagebuch für die Gesundheit
Formular Kontaktagebuch - CDU KTF Leer (
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Auf Initiative der CDU-Kreistagsfraktion läuft derzeit (April bis Mitte/Ende Mai) eine Unterschriftenaktion zur Einrichtung einer Neurologischen Abteilung mit Stroke Unit am Klinikum Leer.Weitere Informationen und Unterschriftenlisten <HIER>